Unternehmen  Know-How




Projektmanagement

Unser Projektmanagement Know-How haben wir mit der erfolgreichen Einführung der e-card eindrucksvoll und international anerkannt unter Beweis gestellt. In der Aufteilung des Projektes in managebare Teilprojekte mit standardisierten Schnittstellen mit größtmöglicher Risikominimierung und in der Integration dieser Teilprojekte in ein Projekt sehen wir unsere besondere Leistung.

    

Systemanalyse

Die SpezialistInnen der SVC analysieren Projektanfragen nach fachlichen, wirtschaftlichen, technischen, organisatorischen sowie juristischen Gesichtspunkten und spezifizieren Lösungsbeschreibungen, die in weiterer Folge eine Realisierung basierend auf der e-card-Infrastruktur ermöglichen. Lösungen einzelner Anforderungen werden zu ca. halbjährlich erscheinenden Lösungspaketen zusammengefasst und durch externe Anbieter, die gemäß Bundesvergabegesetz mittels Ausschreibung ermittelt werden, oder durch die hauseigene Technikergruppe realisiert, ausführlich getestet und im e-card-Rechenzentrum bzw. in den GINAs der Vertragspartner installiert.

    

Systemdesign

Basierend auf den Ergebnissen der fachlichen, wirtschaftlichen, technischen, organisatorischen sowie juristischen Anforderungsanalyse wird eine Lösungsbeschreibung durch die SpezialistInnen der SVC erarbeitet, die eine Abwicklung der analysierten Fragestellung mittels e-card-Infrastruktur unter besonderer Berücksichtung generischer Ansätze, moderner und agiler Methoden, Weiterverwendbarkeit in zukünftigen Applikationen, hoher Parametrisier-und Modularisierbarkeit, einfacher und kurzer Ausrollung sowie simpler Wartung gestattet.

    

Change Management

Basierend auf gesetzlichen Grundlagen und in Abstimmung mit den unmittelbar betroffenen Systemteilnehmern wie Ministerien, Sozialversicherung, Standesvertretung der Ärzte, ÄrztInnen und deren AssistentInnen sowie Arztsoftwarehersteller, hat die SVC die Implementierung der e-card-Infrastruktur in Angriff genommen und dabei die 50 Jahre andauernde Präsenz des Krankenkassenschecks innerhalb von zwei Jahren abgelöst.
Die großen Herausforderungen bestanden dabei in der Umgestaltung der Geschäftsprozesse der Sozialversicherung und Gewohnheiten der österreichischen Bevölkerung von einer Dreimonats- bzw. Monats-Granularität auf Tagesgranularität.

In einem kontinuierlich anhaltenden Prozess werden weitere Papierformulare durch elektronische Lösungen und entsprechend adaptierte Geschäftsprozesse ersetzt.

    

Gesundheitstelematik

Die Methoden der Telekommunikation und Informatik werden zur vernetzten Übertragung, Speicherung, Verarbeitung und Visualisierung von Verwaltungs- und Gesundheitsdaten gemäß den Schlagworten „move the data, not the patient“ und den gesetzlichen Vorgaben unter besonderer Berücksichtigung des Datenschutzes herangezogen.
Die SVC ist in allen maßgeblichen nationalen Arbeitskreisen zur Gestaltung der österreichischen Gesundheitstelematik-Struktur vertreten. Die e-card-Infrastruktur dient als solide, leistungs- und ausbaufähige Basis für aktuelle und zukünftige gesundheitstelematische Anwendungen.

    

Auftragswesen

Unsere Kenntnisse umfassen das Management von komplexen IT-Vergabeverfahren, beginnend von der Erstellung von Ausschreibungsunterlagen über die Durchführung des Vergabeverfahrens bis hin zur Aufbereitung der Zuschlagsentscheidung. Das Spektrum der Tätigkeiten erstreckt sich dabei von der reinen Beratungstätigkeit über die Mitwirkung bis hin zur gesamthaften Durchführung als vergebende Stelle.

    

Logistik

Im Rahmen des Aufbaues der e-card-Infrastruktur wurden gemäß einer ausgeklügelten Vorgehensweise - fünf regional-zentrale Punkte werden gegen den Uhrzeigersinn umrundet - ca. 11.700 ÄrztInnen in die Geschäftsprozesse der e-card-Infrastruktur eingewiesen, zeitnah durch Telekommunikationsanbieter mit den e-card-Komponenten Ordinationskarten, GINA und Kartenleser ausgestattet sowie die PatientInnen in der Region mit e-cards versorgt. Der Roll-out-Prozess wurde plangemäß in rund sieben Monaten fertig gestellt.
Der Prozess der Kartenaussendung sowie die Andockung weiterer Praxen von Gesundheitsdiensteanbietern bzw. Krankenanstalten wird die nächsten Jahre über andauern.

    

Rechenzentrumsbetrieb

Wir betreiben ein 7x24 Stunden-Rechenzentrum mit einer verteilten Infrastruktur von rund 27.000 Endgeräten in ganz Österreich. Auf dieser Grundlage garantieren wir für unsere Kunden und Partner – Versicherte, Vertragspartner und Eigene Einrichtungen der Sozialversicherung – eine hohe Verfügbarkeit und Performance unserer Fachanwendungen  Krankenscheinersatz (KSE), Arzneimittel-Bewilligungs-Service (ABS), Sozialversicherungsnummern-Abfrageservice (SAS), Versicherten-Daten-Abfrage-Service (VDAS) sowie unserer Infrastrukturanwendungen Arzneimittel-Sicherheitsgurt, e-card als Signaturkarte und Pseudonymisierung. Um Performance und Ausfallsicherheit zu garantieren, betreiben wir in Österreich zwei Standorte, die in Lastverteilung arbeiten.

    

Internationale Projekte

In Projekten wie der Einführung der Europäischen Krankenversicherungskarte (EKVK), der Spezifikation einer elektronischen EKVK sowie beim Projekt NETC@RDS konnten wir zeigen, dass wir unsere Stärken durchaus auch im Ausland ausspielen können und unser Know-How dort sehr gefragt ist.

    



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